Fit for Job – Fit in die Ausbildung

Kurzinfo

Das Projekt wurde entwickelt, um den Jugendlichen in Lippe berufliche Perspektiven aufzuzeigen und zu fördern.

Projektdaten

  • Projektpartner: Büro für berufliche Strategien und Sprache
  • Fördersumme: 56.478 Euro
  • Laufzeit: 2012 bis 2018

Hintergrund

Häufig mangelt es am strukturellen Übergang von der Schule in das Berufsleben. Zudem bricht im Laufe der Ausbildungszeit fast jeder fünfte Jugendliche seine Ausbildung ab. Phänomene, die bei jungen Menschen ohne Perspektiven in die Arbeitslosigkeit führen können. Um der Entwicklung im Rahmen der regionalen Möglichkeiten entgegenzuwirken und Perspektiven aufzuzeigen, wurde das Projekt „Fit for Job – Fit in die Ausbildung“ entwickelt. In den vergangenen Jahren hat das Projekt u.a. an Schulen in Lügde, Barntrup, Schieder und Detmold deutliche Erfolge gezeigt. In Oerlinghausen ist das Projekt auf Initiative der Stiftung „Für Lippe“ bereits im 2. Halbjahr 2012 angelaufen. Mit Hilfe zahlreicher regionaler Sponsoren wurde das Projekt auch auf die Sekundarschule NORDLIPPE, die Realschule Blomberg, das Gymnasium Barntrup und die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Detmold ausgeweitet. In 2018 ist erstmalig auch die Gemeinschaftsschule Kalletal dabei. Die Detmolder Agentur für Arbeit leistet bei diesem Projekt besondere Unterstützung.

Ziel

Schülerinnen und Schüler – in der Regel ab Klasse 9 – werden beim Übergang von der Schule in die Ausbildung professionell beraten und individuell unterstützt.

Verlauf/Inhalt

Das Projekt setzt auf Freiwilligkeit. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler investieren während der Projektlaufzeit rund 100 Stunden in ihre Zukunft und dies in der Regel außerhalb der Unterrichtszeiten. Zunächst werden die fachlichen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler festgestellt. Begleitend werden individuelle Berufswegepläne entwickelt. Zur Stärkung der Fach- und Sozialkompetenzen nehmen die Schülerinnen und Schüler u.a. an EDV-Schulungen, Teamtrainings, Theaterworkshops und Bewerbungstrainings teil. Abschließend finden Grunderprobungen in Werkstätten oder alternativ in Form von Praktika in regionalen Ausbildungsbetrieben statt.

Kooperationspartner

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Büro für berufliche Strategien und Sprache durchgeführt. Mit Übernahme der Hälfte der anfallenden Kosten leistet die Agentur für Arbeit den größten finanziellen Beitrag zum Projekt.
Im Fall der Realschule Extertal kommt weitere finanzielle Unterstützung von den Firmen Lenze und KEB, bei der Realschule Blomberg von Phoenix Contact Deutschland GmbH, der Synflex Elektro GmbH, der Stadtsparkasse Blomberg, der Stiftung ‚Zukunft Blomberg‘ sowie dem Förderverein der Schule. Zudem fördern auch die Sparkasse Paderborn-Detmold sowie die Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt bei der Geschwister-Scholl-Schule, Gesamtschule der Stadt Detmold.