Hintergrund
Der Erzieherinnenberuf ist erfüllend, aber zugleich anspruchsvoll: hohe Verantwortung, gesellschaftlicher Druck und emotionale Belastungen prägen den Alltag bereits in der Ausbildung. Viele angehende Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, trotz Stress und vielfältiger Anforderungen achtsam und handlungsfähig zu bleiben. Um sie in dieser wichtigen Phase zu stärken, wurde das Projekt „Humor im Erzieherinnen-Alltag“ am Berufskolleg Eben-Ezer ins Leben gerufen. Als besondere Expertise begleitet Katja Kemnade, Dozentin der von Eckart von Hirschhausen gegründeten Stiftung Humor hilft heilen, den Workshop – mit wissenschaftlich fundierten und praxiserprobten Methoden, die Humor als Kraftquelle erlebbar machen.
Ziel
Der Workshop unterstützt Auszubildende darin, sich die Freude am Erzieher*innenberuf nachhaltig zu bewahren und Humor bewusst als Ressource zu nutzen. Durch die Vermittlung hilfreicher Strategien lernen sie, Stress abzubauen, Herausforderungen gelassener zu begegnen und den Blick stärker auf positive Aspekte im Alltag zu richten. Gleichzeitig wird der Teamgeist gestärkt – ein entscheidender Faktor für gelingende pädagogische Arbeit.
Inhalt
In einem kompakten sechsstündigen Workshop erhalten die Teilnehmenden Impulse aus den Bereichen Selbstfürsorge, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung. Kleine humorbezogene Übungen regen zur Selbstreflexion an und zeigen, wie eine humorvolle Haltung im Alltag entlasten kann. Themen wie Achtsamkeit, Perspektivwechsel und der bewusste Einsatz heiterer Rituale vermitteln praxisnahe Werkzeuge, mit denen sich Druck abbauen und eine positive Grundhaltung entwickeln lässt. Alle Inhalte sind direkt auf den späteren Berufsalltag übertragbar und stärken sowohl die persönliche Resilienz als auch das Miteinander im Team.