Medienberater der Realschule Aspe

Kurzinfo

Die Realschule Aspe bildete Schülerinnen und Schüler zu Medienberatern aus, um MitschülerInnen im fairen und sicheren Umgang mit den Medien zur Seite stehen zu können.

Projektdaten

  • Projektpartner: Realschule Aspe
  • Fördersumme: 838 Euro
  • Laufzeit: 2019

Hintergrund

Kinder und Jugendliche werden bei der Mediennutzung mit problematischen Inhalten konfrontiert. Pornografische Videos auf dem Smartphone, Cybermobbing im WhatsApp Klassenchat, beunruhigende Fake News sind nur ein paar Beispiele für Inhalte, denen sie zuhause und auch in der Schule begegnen können. Schließlich sind Smartphone, Tablet, und Co. mittlerweile alltägliche Gegenstände geworden. Um diese Risiken der digitalen Welt zu erkennen und sie selbstbestimmt und kritisch nutzen zu können, müssen Kinder und Jugendliche aufgeklärt, begleitet und informiert werden.

Inhalt

Eltern und Lehrkräfte können bei Fragen rund um Internet, Handy, Smartphone oder Bildschirmspiele nicht immer helfen. Deswegen bildeten Medienpädagogin Sabine Schattenfroh und Lehrkräfte der Realschule Aspe ausgewählte SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 bis 9 zu Medienberatern aus. Die Ausbildung erfolgte an vier Schultagen im Jugendzentrum @on! Schötmar. Als ausgebildetes Mitglied eines Medienberaterteams stehen die Medienberater zukünftig als wichtige Wissensvermittler Schülern, Lehrern und Eltern zu Fragen und Infos rund um Smartphone und Internet zur Verfügung. In der Ausbildung lernten die Teilnehmenden u. a. den sicheren und fairen Umgang in sozialen Netzen und Messengern kennen und erhielten Tipps, um Cybergewalt zu bekämpfen, Empfehlungen für hilfreiche Internetseiten sowie Infos zu Urheberrechten und Kostenfallen bei Apps.

Förderung

Die Stiftung „Für Lippe“ hat die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler mit 838 Euro gefördert.