Fake News erkennen, persönliche Daten schützen, mit Cybermobbing umgehen oder Künstliche Intelligenz verstehen: Mit einer neuen Ausschreibung unterstützt die Stiftung „Für Lippe“ Projekte, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg durch die digitale Welt begleiten.
Smartphone, Messenger und soziale Netzwerke gehören für junge Menschen längst zum Alltag. Gleichzeitig müssen sie lernen, Informationen kritisch einzuordnen, Risiken zu erkennen und die Folgen des eigenen Handelns im Netz abzuschätzen. Hier setzt die Ausschreibung „Medienkompetenz in Lippe stärken“ an.
„Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien ganz selbstverständlich. Aber selbstverständlich heißt nicht automatisch sicher oder reflektiert“, sagt Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe, die die Stiftung „Für Lippe“ treuhänderisch verwaltet. „Wir möchten deshalb Projekte unterstützen, die jungen Menschen ganz konkret helfen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden und gute Entscheidungen zu treffen.“
Die möglichen Themen sind breit gefächert. Gefördert werden können Projekte zu Datenschutz und Cybermobbing-Prävention ebenso wie zur Frage, wie sich Fake News erkennen lassen. Auch respektvolle Kommunikation im Netz und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz können aufgegriffen werden. Darüber hinaus sind Angebote für Eltern und pädagogische Fachkräfte möglich.
Bewerben können sich Schulen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II, Einrichtungen der Schulsozialarbeit und Jugendhilfe, Vereine, Verbände und Bildungsträger, Initiativen der offenen Jugendarbeit sowie Elterninitiativen und Fördervereine im Kreis Lippe. Die Stiftung stellt pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung.
Anträge können online direkt über diese Website, per E-Mail an info@fuer-lippe.de oder postalisch eingereicht werden.